Domino-Rallye – bauen, erleben und gestalten


Ziele und Dauer

Die Domino-Rallye fördert bei Kindern von 6 bis 10 Jahren spielerisch wichtige motorische und soziale Fähigkeiten:

  • Motorik und Geschicklichkeit: Kinder trainieren Feinmotorik, Rhythmusgefühl und Kraftdosierung beim präzisen Aufstellen der bunten Holzsteine.
  • Kooperation und Teamarbeit: Beim gemeinsamen Planen und Bauen lernen Kinder, sich abzusprechen, Rollen zu verteilen und zusammenzuarbeiten.
  • Kreativität und Problemlösung: Kinder entwickeln eigene Streckenvarianten und finden Lösungen, um die Steine stabil zu platzieren.
  • Farberkennung und Fantasie: Die bunten Steine regen die visuelle Wahrnehmung und die Vorstellungskraft an.

Zeitbedarf:

  • Aufbau und Spiel dauern je nach Gruppe 30 bis 60 Minuten. Das Aufstellen kann mehrfach wiederholt werden, was den Spaß und die Lernzeit verlängert.

 

Tipp: Ermutige die Kinder, eigene Ideen für die Strecke einzubringen und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. So erleben sie sich als Akteure ihres Spiels und stärken ihre Selbstwirksamkeit.


Durchführung

  • Die Kinder planen gemeinsam, wie die Domino-Steine und Klötze aufgebaut werden sollen, inklusive des funktionstüchtigen Drehkreuzes und anderer Elemente.
  • Sie bauen die Strecke mit viel Fingerspitzengefühl auf, um ein vorzeitiges Umfallen zu vermeiden.
  • Wenn die Steine das Ziel erreichen, klingelt eine Glocke als Belohnung.
  • Anschließend kann die Strecke verändert und neu aufgebaut werden, um neue Herausforderungen zu schaffen.

Partizipative Pädagogik:

  • Die Fachkraft unterstützt die Kinder darin, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre Ideen umzusetzen.
  • Kinder übernehmen die Ideen und die Verantwortung für Planung, Aufbau und Durchführung des Spiels.
  • Die Fachkraft moderiert, stellt Fragen und fördert den Austausch, ohne das Spiel zu dominieren.


Weitere Informationen

Förderung im außerschulischen Bereich:

  • Kinder erleben sich als aktive Gestalter und lernen, gemeinsam Ziele zu erreichen.
  • Das Spiel unterstützt die Entwicklung von Teamfähigkeit, Kommunikation und Problemlösungskompetenz.
  • Die Akteurschaft der Kinder wird gestärkt, indem sie als eigenständige Handelnde anerkannt werden.

Emotionale Validierung bedeutet, die Gefühle und Emotionen von Kindern als echt, wichtig und berechtigt anzuerkennen – unabhängig davon, ob Erwachsene diese Gefühle nachvollziehen oder als „richtig“ empfinden. Emotionen sind weder gut noch schlecht, sondern natürliche Reaktionen auf Erlebnisse. Diese Haltung fordert, dass Erwachsene die emotionalen Erlebnisse von Kindern nicht minimieren oder verleugnen, sondern ihnen mit Respekt und Verständnis begegnen. Das heißt, auch scheinbar „kleine“ oder aus Erwachsenensicht „absurde“ Gefühle werden ernst genommen und wertgeschätzt.

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